Die Übergebensübung

Eine gewisse Person, welche ich schon sehr lang kenne, pflegt des öfteren sich + Scherze am Rande vom Schmerze. Dieser = durchaus als liebevolle SpezialpieSACKe einzustufen.
("Laß den Quatsch, Du alter Sack! Bist mit 66 immer noch so kindisch!")

Er sitzt mit seiner Gemahlin im sich am Flughafen befindenden Flieger. Wohin die Reise geht, = völlig irrelevant. Er kichert bereits. Seine Gattin sieht ihn streng + schmunzelnd an. Sie ahnt ein Vorhaben. Schließlich wär es nicht das 1. x. Außerdem sind sie 40 Jahr beisammen + in diesem Fall auch noch verHAIratet.  Die Stewardess bietet Kau -o. Lutschbonbons an: Welches möchten Sie, fragt sie.
Beides, sagt er. "Das Lutschi bleibt an den Zähnen hängen. Da braucht man was zum Rauskauen."
           Kurz nach dem Starten zieht er die gewisse Tüte aus dem Hinterteil des Vordersitzes.
Er steckt seinen Kopf hinein + übt sich eifrig mit passenden Lauten im Übergeben. Seine Frau rempelt ihn schon, während er vor lauter lautem Lachen die Übergebensübung vorzeitig beendet.  Seit diesem Vorfall, der ein Auffallen bewirkte, wird er skeptisch + schief angesehn bei jedem WC + Stewardess - Gang.
Dies hat zur Folge, daß ihm außer Grinsen nix einfällt. Die meisten erwidern es dann.
"Du bist unmöglich. Auf Kosten andrer.."  "Ich bin etwas mehr als möglich + die andern hatten das Schauspiel umsonst. Ganz oberdrein = meine einzige Waffe der Humor.
Das bedeutet Vorgeugung von Tumor."
  Was würd' ein Psychologe sagen?
Man möchte in der Kindheit fragen?

copyright @ WR=Wilma Rösch, 17.7.2009